Moniuszki 25/Rostka 18

„Sanepid”



Historische Adressen:

Gymnasialstraße 6/Goystr. 18

Baujahr:

1902

Architekt:

Karl Brugger *

Bauherr:

1902 - Hygienische Station

Ab 1906 - Hygienisches Institut für Beuthen O.S.

Ab 1911 - Königliches Hygienisches Institut




Baubeschreibung:

Das Gebäude der Hygienische Station (aus dem Jahr 1902, Moniuszki 25) ist auf einer Rechteckprojektion aufgebaut, 3-stöckig mit Dachgeschoss. Fassade aus Klinker, die Ziegelmuster imitieren Pilaster und Balkenwerk.

Das Gebäude des Königlichen Hygienischen Instituts (aus dem Jahr 1912, Rostka 18) ist auf einer Bogenprojektion aufgebaut, 3-stöckig mit Dachgeschoss. Fassade aus Klinker, im mittleren Teil imitieren die Ziegelmuster Portikus mit Pilaster und Balkenwerk.



Sonstiges (Eigentümer, Umbauten usw.):

1912 – Erweiterung des Instituts (zweites Gebäude)

1934 – Bauliche Veränderungen (Errichtung eines Hausmeisterwohnung)

1947 – Sanierung (Errichtung von mehreren Wohnungen)

Langjähriger Leiter des Instituts war Prof. Dr. Walter von Lingelsheim (geb. 1866), einer der Pioniere auf dem Forschungsgebiet von Gono- und Meningokokken (anlässlich der Meningitis-Epidemie in Oberschlesiens im Winter 1904/1905) und ein enger Mitarbeiter von Emil Adolf von Behring, Nobelpreisträger für Medizin in 1901; Habilitation: Kritisches und Experimentelles zu der Ätiologie, dem Wesen und der Bekämpfung der Streptokokkeninfectionen", Marburg, Friedrich, 1899; Veröffentlichungen: „Das Königl. Hygienische Institut in Beuthen O.-S.“; „Die bakteriologischen Arbeiten der Kgl. hygienischen Station zu Beuthen O.-Schl . während der Genickstarreepidemie in Oberschlesien im Winter 1904/05“; „Handbuch der pathogenen Mikroorganismen“ (Mitverfasser)



Literaturverzeichnis, Links:

Bauarchiv der Stadtverwaltung Bytom, Ordner Nr. 940

http://fotopolska.eu/Bytom/b34035,Stacja_Sanitarno-Epidemiologiczna_SANEPID_.html