Webera 3/3a

„Browar”



Historische Adressen:

Gräupnerstr. 3/3a

Baujahr:

1890

Architekt:

Konrad Segnitz

Bauherr:

Ignatz Hakuba




Sonstiges (Eigentümer, Umbauten usw.):

Eigentümer:

Vor 1880 – Schaffranek (Grundstücksbesitzer)

1880-1890 – Schaffranek‘tzsche Erben

1890 - Ignatz Hakuba (I.Hakuba GmbH und I.Hakuba AG). Nach seinem Tod in 1910 gehörten die Bauten und das Grundstück weiterhin der I. Hakuba GmbH, deren Geschäftsleiter zuerst Schurpheil und danach – als Eigentümer - Konrad Mittmann (ab 1925) waren.

1932 r - Alfons Pollatzek, Inhaber der Biergroßhandlung und Mineralwasserfabrik

Eigentümer der Bauten auf dem Gelände der Brauerei Nr. 3, 3a und 5) blieb Konrad Mittmann.

Sonstiges:

Die Brauereianlagen wurden nach dem Entwurf von Adolf Knaur (Brauerei-Ing., Buero: Breslau, Agnesstr. 1) aufgestellt.  

1891 – Aufbau eines Pferdestalls (Arch. Segnitz *)

1895 – Errichtung einer Umzäunung und Garage (Arch. Segnitz *)

1905 – Aufbau eines Kühlhauses

1906 – Anschluss an die Städtische Entwässerung (Bauleitung: F.E. Neumann)

1913 – Neubau eines Verwaltungs-Wirtschaftsgebäudes (Arch. Fr. Petzka) – wahrscheinlich ist es das Gebäude Nr. 3a, das als Warte, Verwaltungsbüro und Wohnung des Geschäftsführers diente.

1924 – Umbau des Kühlhauses (Bauarbeiten: Fa. Gaze & Bötcher mit Niederlassungen in Breslau, Kaiser-Wilhelm-Str. 33, und Gleiwitz, Bahnhofstr. 17)

1925 – Bauliche Veränderungen (Fa. Nickisch GmbH)

1932 – Aufbau einer Autogarage

1937 – Errichtung der Bäder im Hause des Geschäftsführers (Fa. Ingenieurbüro Gruschka, früher Wollnik&Gruschka, Hubertusstr. 14)

1937 – Umbau der Brauerei unter dem Slogan „Schönheit der Arbeit” (Fa. Golla&Co)

1938 – Inbetriebnahme der Anlagen zur Spiritusproduktion

1938 – Umbau des Einfahrtstors (Bauleitung: J. Swienty) 

1942 – Umbau der alten Wirtschaftsbauten und Lagererrichtung für Wintervorräte (Fa. Ernst Bienia)

1949 – Kunsteis-Fabrik (Staatliche Vereinigung der Pharmaindustrie, Biergroßhandlung und Mineralwasserfabrik)

1953 – Brauerei „Zabrskie Zakłady Piwowarsko-Słodownicze”



Literaturverzeichnis, Links:

Bauarchiv der Stadtverwaltung Bytom, Ordner Nr. 1885

Adressbuch der Stadt Beuthen 1880, S. 10 (Werbung Hakuba)

http://forum.gkw24.pl/gkw/forum/phpBB3/viewtopic.php?f=28&t=137&start=100

http://www.mmsilesia.pl/248153/2010/2/21/ignatz-hakuba-gornoslaski-krol-piwa?category=kultura

Bytomski Słownik Biograficzny, str. 72 (Hakuba)

M. Kaganiec, Tajemnice bytomskich kamienic, str. 52-54 (Hakuba)